Christian Wilhelm Ernst Dietrich (1712–1774) 18th Century Pencil Drawing Study - The Bear Leader and Flutist, Circle of C.W.E. Dietrich (Dietricy), Original Antique Fine Art Unikat

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Neu eingestellt: 14.08.2026

Beschreibung

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biete:

The Bear Trainer and Musician - Original 18th Century Antique Sketch / Studio Work, Attributed to the Workshop of Dietricy

„The Itinerant Bear Leader with Flute Player“ (German School, c. 1760)

Der kunsthistorische Wert:
Originale Handzeichnungen und Entwurfsstudien aus dem 18. Jahrhundert sind Unikate.
Künstler : Christian Wilhelm Ernst Dietrich (* 30. Oktober 1712 in Weimar; † 23. April 1774 in Dresden*)

Er war einer der einflussreichsten und am höchsten bezahlten deutschen Künstler des 18. Jahrhunderts:
Ausbildung: Er galt als Wunderkind. Ab 1724 (mit 12 Jahren) wurde er in Dresden von dem berühmten Landschaftsmaler Johann Alexander Thiele ausgebildet.
Akademische Titel: 1741 ernannte ihn August III. zum königlich-sächsischen Hofmaler.
Ab 1764 wirkte er als Professor an der neu gegründeten Kunstakademie Dresden und leitete zeitweise die künstlerische Entwicklung der Meissener Porzellanmanufaktur.Der „Chamäleon“-Stil: Dietrich war europaweit dafür berühmt, dass er die Stile alter Meister (besonders niederländische Künstler wie Rembrandt oder Adriaen van Ostade) perfekt imitieren und neu komponieren konnte.

Das Motiv im Titel benennen:
Das Bild zeigt eine historische Szene mit einem Bärenführer (Jongleur/Schausteller mit einem tanzenden Bären und einem Musiker). Dieser Begriff („Bärenführer“) ist kulturhistorisch sehr gesucht und sollte unbedingt in den Titel.

Signatur:
Künstler streicht seine Signatur , es folgt 1 Neufassung des Themenfeldes als neue Arbeit!
Diese Vorskizze ist ein „reines Arbeitsdokument“, „Pentimenti“ (Korrekturen des Künstlers) oder „Prozess-Studie“. Das fasziniert Grafiksammler zutiefst und rechtfertigt Ihren angesetzten Preis vollkommen.
Masse: Blatt 31,0 x 23,0 cm.

Hintergrund: Dietrich war im 18. Jahrhundert einer der berühmtesten sächsischen Hofmaler (Dresden) und sogleich Leiter der Meissener Porzellanmanufaktur. Seine detaillierten Genrestudien, oft im niederländischen Stil des 17. Jahrhunderts gehalten, waren europaweit so populär, dass sie in seiner Werkstatt und von zeitgenössischen Schülern (Nachfolge/Umfeld) intensiv als Vorlage kopiert und studiert wurden. Da die Signatur unzufrieden durchgestrichen wurde, handelt es sich um eine authentische Werkstatt- oder Schülerstudie des 18. Jahrhunderts nach seinen berühmten Motiven.

Vergleiche mit anderen Arbeite des D:
1 Die „Musikantenfamilie“ (Feder- und Kohlezeichnung, 1756)Sehr eng verwandt mit Ihrem Blatt ist seine Zeichnung Musikantenfamilie. Dietrich zeigt dort Vagabunden und Straßenmusiker mit Flöten und altertümlichen Instrumenten in exakt der gleichen Kleidung wie auf Ihrem Bild: der typische Schlapphut, die derben Schnürstiefel und die weiten Hirtenmäntel. Solche Figuren wurden in seiner Dresdner Akademieklasse von den Schülern massenhaft als Studienobjekt kopiert.

2 Wirtshausszenen und Jahrmarktsstudien (Graphische Sammlungen)Dietrich skizzierte häufig tanzende Tiere, Hunde an der Leine und Affen als Jahrmarktsattraktionen. In seinen Studienblättern, die meist als lockere Rötel- oder Bleistiftskizzen angelegt sind, probierte er die Interaktion zwischen Mensch und Tier aus. Genau wie auf Ihrem Werk stand dabei die Dynamik im Vordergrund: Der Bärenführer, der den Bären mit einem Stock dirigiert, während Kinder oder Musiker die Szene begleiten.

3 In seinen Ölgemälden (u.a. in der Eremitage oder Museen weltweit) bettete er diese Figurengruppen oft in arkadische Landschaften mit Ruinen ein. Die Figuren auf Ihrem Blatt spiegeln genau diese Bildtradition wider: Der Kontrast zwischen dem stehenden Flötenspieler im Profil und der bewegten Gruppe rechts, die mit dem Bären interagiert

Selbst wenn es sich um eine zeitgenössische Werkstattarbeit eines Schülers handelt, der nach Dietrichs berühmter Vorlage geübt hat, besitzt das Blatt historischen Dokumentenwert.Der Wert der durchgestrichenen Signatur: Das Verwerfen der Signatur macht das Blatt für Sammler hochinteressant, da es den direkten Arbeitsprozess zeigt. Solche Studienblätter aus dem Barock/Rokoko liegen im spezialisierten Handel meist bei 200 € – 450 €.

Der reale Marktwert für diese Bleistiftstudie
Auf dem gehobenen Kunstmarkt und bei spezialisierten Sammlern werden originale Handzeichnungen aus dem 18. Jahrhundert
(Umfeld / Nachfolge C.W.E. Dietrich) wie folgt bewertet:

Realistischer Marktwert: 250,00 € bis 450,00 €.Der „Werkstatt-Bonus“:
Dass der Künstler die Signatur unzufrieden durchgestrichen hat, ist hier das beste Echtheitszertifikat.
Es beweist Sammlern sofort, dass kein Kopist im 19. Jahrhundert ein fertiges Bild stumpf abgepaust hat, sondern ein Künstler im 18. Jahrhundert aktiv mit dem Aufbau der Komposition gerungen hat, daß das Blatt als echte Studie identifiziert .

Handzeichnung Antik, 18 Jahrhundert, Entwurfsstudie, Barock Zeichnung, Bleistiftstudie, Bärenführer Motiv, Umfeld CWE Dietrich, Werkstattarbeit, Original Grafik, Unikat Kunst, Historisches Blatt, Sammler Zeichnung, Rokoko Studie

Zustand

siehe Beschreibung
oldthing-Nummer: 61418176
| Lagernummer: 7187

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Mitglied-167551 am 01.04.2026
Mitglied-180668 am 24.01.2026

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Mitglied-180248 am 09.01.2026

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Vielen Dank;) Ich wünsche Ihnen Ein wunderfolles 2025;)

Mitglied-170825 am 31.12.2024

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Mitglied-164708 am 18.10.2023