Beschreibung
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biete:
Das Bild zeigt eine Rötelzeichnung eines weiblichen Akts in einer hockenden oder knienden Pose.
Ähnliche Aktstudien in dieser klassischen Technik wurden von namhaften Künstlern wie Pierre-Auguste Renoir, Aristide Maillol oder André Derain geschaffen. Eine genaue Identifizierung des Urhebers dieses spezifischen Werks ist ohne sichtbare Signatur schwierig, da es sich um ein häufiges Motiv für akademische Studien handelt.
DieseRötelzeichnung könnte durchaus die Vorstudie zu einem solchen Ölgemälde eines Studenten oder Meisters der École des Beaux-Arts sein.
Künstlerisches Umfeld: Das Werk stammt von einem akademisch ausgebildeten Künstler oder Meisterschüler. Die sichere Linienführung und die plastische Ausarbeitung der Muskulatur deuten auf das Umfeld : von Lehrern wie Alexandre Cabanel oder Jean-Léon Gérôme hin, die großen Wert auf die Sanguine-Technik legen. Viele dieser Studien dienen lediglich als Vorzeichnungen für Ölgemälde oder als Nachweis für den Lernfortschritt innerhalb eines Ateliers. Signaturen wurden oft erst dann gesetzt, wenn ein Werk für den Verkauf oder eine Ausstellung (den „Salon“) bestimmt war.
Technik: Es handelt sich um eine Zeichnung mit Rötel (einer rötlich-braunen Erdfarbe) auf Papier.
Motiv: Ein weiblicher Akt von der Seite/Rückansicht, der den Blick nach unten richtet.
Stil: Klassische akademische Aktstudie, die Fokus auf die menschliche Anatomie und Licht-Schatten-Modellierung legt.
Das Wasserzeichen„Canson & Montgolfier France“ kennzeichnet hochwertiges Papier der französischen Traditionsmanufaktur Canson, deren Geschichte bis ins Jahr 1557 zurückreicht. Der Doppelname entstand 1801 , als Barthélémy de Canson in die Papierfabrikantenfamilie Montgolfier einheiratete und das Unternehmen gründete.
Stegabstand (30 mm): Ein Abstand von etwa 25 bis 30 mm zwischen den Stegen war in Europa, insbesondere in der französischen und italienischen Papierherstellungstradition, ein typisches Maß für Büttenpapier und wurde über Jahrhunderte hinweg verwendet.
Canson & Montgolfier: In Kombination mit dem Wasserzeichen „Canson & Montgolfier France“ (das ab 1801 verwendet wurde) deutete dies auf ein historisches, handgeschöpftes Papier hoher Qualität hin, das wahrscheinlich für besondere Dokumente, Kunstdrucke oder Korrespondenz hergestellt wurde. Das Papier stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Zeit zwischen 1801 und ca. 1880
Strukturhinweis: Der von Ihnen gemessene Stegabstand von ca. 30 mm ist typisch für die französische Papierherstellung des 18. und 19. Jahrhunderts.
Die Kombination aus Rötel (Sanguine) und dieses spezielle Papier deutet auf ein akademisch geprägtes Umfeld hin:
Französische Schule: Da Canson & Montgolfier Hoflieferant („Manufacture Royale“) war, wurde das Papier bevorzugt von etablierten französischen Künstlern und Schülern der École des Beaux-Arts verwendet.
Stilistik: Künstler wie Jean-Antoine Watteau oder später Realisten wie Gustave Courbet nutzen die Textur von geripptem Papier gezielt aus, um durch das Reiben der Kreide über die „Stege“ (Rippen) weiche Lichteffekte und Schattierungen zu erzielen.
Herkunft: Vidalon/Annonay, Frankreich.
Qualität: Gehobenes Segment, oft für Porträts oder Vorstudien zu Ölgemälden genutzt.
Das im Bild gezeigte verschlungene Monogramm ist ein typisches Zierwasserzeichen dieser Epoche, das zur besonderen Kennzeichnung von Papierqualitäten diente.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich um ein Werk handelt, das vor etwa 140 bis 200 Jahren von einem akademisch geschulten Künstler auf erstklassigem französischen Zeichenpapier angefertigt wurde.
Künstlerisches Umfeld: Die Akademische Tradition
Das Werk ist eine klassische Akademiestudie (französisch: académie ). Es lässt sich dem Umfeld der französischen Akademien des 19. Jahrhunderts (wie der École des Beaux-Arts ) zuordnen.
Motiv und Stil: Die Darstellung eines weiblichen Akts in einer komplexen, kauernden Pose ist eine typische Übung, um Anatomie, Licht und Schatten sowie Verkürzungen zu studieren. Die Linienführung ist sicher und betont die Muskulatur, was auf einen akademisch ausgebildeten Künstler oder einen fortgeschrittenen Studenten hindeutet.
Technik: Die Verwendung von Rötel (Sanguine) war in diesem Umfeld besonders beliebt, da die Farbe dem menschlichen Fleischton ähnelt und sich hervorragend für die Modellierung von Körperformen eignet.
Papierwahl: Die Verwendung von hochwertigem Canson & Montgolfier Papier unterstreicht den professionellen Charakter. Solche Papiere waren teuer und wurden gezielt für Werke ausgewählt, die eine dauerhafte Qualität haben sollten.
Mögliche Einordnung
Es ist schwierig, einen einzelnen Namen zu nennen, da Tausende von Studenten diese Art von Studien anfertigten. Dennoch lässt sich der Stil in die Tradition von Künstlern wie Jean-Léon Gérôme oder Schülern von Ingres einordnen, bei denen die präzise Zeichnung die Grundlage aller Kunst war.
Zeitliche Einordnung
In Kombination mit Ihren vorherigen Informationen zum Wasserzeichen und der Papierstruktur lässt sich das Werk fest in die Zeit zwischen 1820 und 1880 datieren. Das Papier ist ein "geripptes" Büttenpapier (Laid Paper), das nach 1880 zunehmend durch modernere Maschinengeprägte Papiere ersetzt wurde.
Zusammenfassend: Es handelt sich um eine authentische französische Akademiestudie des 19. Jahrhunderts, die vermutlich als Teil der Ausbildung eines professionellen Künstlers entstanden ist.
Jean-Léon Gérôme (1824–1904): Er legte extremen Wert auf die Linienführung. Zeichnungen aus seinem Atelier zeichnen sich durch schnelle fotografische Präzision aus.
Bekannte Schüler und Künstler dieser Phase
Georges Seurat (1859–1891): Er war um 1878–1879 Schüler an der École. Bevor er seinen pointillistischen Stil entwickelte, fertigte er klassische Aktstudien auf hochwertigem Papier an.
Pascal Dagnan-Bouveret (1852–1929): Ein Schüler Gérômes, dessen Aktzeichnungen eine bemerkenswerte Feinheit und akademische Strenge aufweisen.
Gustave Ménégoz (1854–1911): Kam 1878 nach Paris und studierte unter Falguière und Dubois. Er ist ein Beispiel für die vielen „kleineren“ Meister, die technisch brillante Studien hinterließen.
Henri Lucien Detouche (1854–1913): Ein zeitgenössischer Künstler, von dem Original-Rötelstudien aus dem 19. Jahrhundert im Handel bekannt sind.
Charakteristika für Ihr Werk
Die von Ihnen gezeigte Zeichnung zeigt die typische "kniende/kauernde Pose", die oft bei Wettbewerben um den Prix de Rome oder in den täglichen Sitzungen mit Modellen (modèles occasionnels) verlangt wurde. Das hochwertige Canson & Montgolfier-Papier war damals die Standardwahl für diese anspruchsvollen Übungen.
Könnten Sie prüfen, ob sich in einer der Ecken ein kleiner, oft nur wenige Millimeter großer Prägestempel befindet? Solche Stempel deuten oft auf den Nachlass eines bestimmten Ateliers hin.
Ölgemälde mit dieser Darstellung waren von :
Paul-Jacques-Aimé Baudry: Von ihm ist das Werk „Crouching Nude Male Figure“ bekannt, das genau die physische Intensität Ihrer Zeichnung widerspiegelt.
Albert Edelfelt: Sein „Male Model, Academy Study“ (1874) zeigt die typische Rückenansicht und muskuläre Ausarbeitung jener Jahre.
Jean-Léon Gérôme: Seine Atelierschüler produzierten Ölstudien, die für ihre schnelle skulpturale Qualität und die Betonung der Anatomie berühmt sind.
Masse des Blattes : 63 x 48 cm
Provenienz : Aus der Sammlung von Rudolf Hirschi 1917-2001 , Mitbegründer der roten Reiter Malergruppe Dachau
Wertsteigernde Faktoren
Der Wert könnte deutlich steigen, wenn zusätzliche Informationen gefunden werden:
Zuschreibung: Könnte die Zeichnung einem bekannten Meister oder einem seiner bedeutenden Schüler (z. B. aus dem Umkreis von Bouguereau oder Gérôme) zugeordnet werden, würde der Wert schnell in den Bereich von 1.000 € bis 3.000 € oder höher springen.
Provenienz: Ein Sammlerstempel oder ein Etikett einer bekannten Pariser oder Münchner Kunsthandlung auf der Rückseite kann den Preis verdoppeln.
Empfehlung: Prüfen Sie die Ränder und die Rückseite des Papiers unter UV-Licht oder Streiflicht auf ein blindgeprägtes Monogramm oder einen Trockenstempel der Akademie – das wäre der Schlüssel zu einer massiven Wertsteigerung
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